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GrazMuseum

Die Hölle der Lebenden

Eine Homage an Italo Calvino

Die Ausstellung „Die Hölle der Lebenden“ geht vom vielzitierten Ende der „città invisibili“ aus, in dem Marco Polo zum Kaiser von China sagt: „Die Hölle der Lebenden ist nicht etwas, das erst noch kommen wird. Wenn es eine gibt, ist es die, die schon da ist, die Hölle, in der wir jeden Tag leben, die wir durch unser Zusammensein bilden.“ Calvinos Weg aus dem jeweils gegenwärtigen Inferno ist Marco Polos Rat, „zu suchen und erkennen zu lernen, wer und was inmitten der Hölle nicht Hölle ist, und ihm Dauer und Raum zu geben.“

In Anlehnung an den strikten Aufbau des Werkes von Italo Calvino ist die Ausstellung in drei Räume gegliedert, jeder Raum widmet sich drei Kapiteln. Der Lesefluss durch die Städte und Kapitel ist auf einer Grafik visualisiert, die sich in den einzelnen Räumen wiederfindet.

Die unsichtbaren Städte variieren in Form von 55 gleichermaßen phantastischen wie minutiösen Stadt-Sinnbildern, die 11 Themenkreisen (wie „Die Städte und der Himmel“ oder „Die Städte und die Augen“) und 9 Zyklen zugeordnet sind, die paradoxen Themen des Urbanen zwischen idealer und realer Stadt, und damit Themen des menschlichen Zusammenlebens.

7.4. – 4.7.2016, GrazMuseum

UNSERE AUFGABEN


Konzeption Montage Bücher, Ausstellungsgrafik, Aufbaubegleitung

TEAM


Stefanie Schöffmann: Creative Direction, Projektleitung


Christin Grabner: Art Direction, grafische Umsetzung, Aufbaubegleitung